Am ersten Tag der Theaterreise erreichten wir gegen 10,30 Uhr Bad Hersfeld. Der Bus brachte uns direkt ins Zentrum und wir konnten uns in aller Ruhe die schöne Innenstadt und vor allem natürlich die Stiftsruine ansehen, in der die bekannten Bad Hersfelder Festspiele veranstaltet werden. Ähnlch wie bei unseren Nibelungenfestspielen gibt es rund um die Aufführung wunderschöne Parkanlagen zum Ausruhen und Flanieren.
Die Weiterfahrt wurde in Göttingen noch einmal kurz unterbrochen und um 16,30 Uhr waren wir an unserem Hotel Mercure in Hannover. Der Abend wurde zu ersten „Erkundungsspaziergängen“ genutzt, unsere Gruppe landete letztendlich in einer sympathischen Kneipe am Ballhofplatz.

Nach gutem Frühstück vom Büffet starteten wir am Mittwoch um 09,00 Uhr zu einer ausgedehnten Stadtrundfahrt in Hannover mit Halt am (sehr sehenswerten) Rathaus und der ebenfalls sehr interessanten Marktkirche   
Danach bestand die Möglichkeit zur Rückfahrt in das Hotel, oder auch individuell die Innenstadt von Hannover zu erwandern, natürlich nicht ohne die eine oder andere Stärkung zwischendurch.
Am Abend fuhren wir zur Staatsoper und erlebten eine sehr schöne Aufführung von Donizetti`s Oper „Der Liebestrank“. Inszenierung und Bühnenbild erschlossen sich den Betrachtern nicht unbedingt auf Anhieb. Das wurde aber gut ausgeglichen, durch ein gutes Orchester und sehr gute Sänger, die nicht nur stimmlich gefielen, sondern auch mit Mimik und Gestik  überzeugten.

Am dritten Tag gings zunächst nach Celle. Hier waren Kutschfahrten und / oder Stadtspaziergänge vorgesehen, wobei die Organisation durch die örtliche Einrichtung leider nicht so recht klappte. Mehrere Reiseteilnehmer mussten Celle auf eigene Faust erkunden, was aber wegen der relativ kleinen Innenstadt nicht ganz so ganz schlimm war. Auf jeden Fall sahen wir auch hier schöne Parkanlagen, das Schloss, viele sehr sehenswerte Fachwerkhäuser und die ganz besonders interessante Stadtkirche Sankt Marien.
Gegen 12,30 Uhr verließen wir Celle und fuhren Richtung Norden. Ziel war das Museumsdorf Hoesseringen. Schon kurz nach dem Start wurde das Wetter zusehends schlechter. Starkregen und Sturm ließen uns übereinstimmend zu dem Schluss kommen, die Fahrt abzubrechen. Gegen 15,00 Uhr waren wir dann wieder im Hotel.
Nach dem Abendessen brachte der Bus uns bei immer noch starkem Wind und dunkler Bewölkung zum „Neuen Theater“ Hannovers zu „Machos auf Eis“ Nach einem Zeitungsbericht handelte es sich um “eine verrückte, schwungvolle Komödie mit Musik, beziehungsweise mit beständig eingefädelten Karaoke-Nummern”.
Die Überraschung kam dann nach etwa einer Stunde. Als der Vorhang fiel, dachten alle, es gäbe eine Pause. Stattdessen verkündete ein Sprecher den Abbruch der Veranstaltung, weil durch Gewitter und Starkregen die unteren Räume überflutet waren. Der Bus musste uns dann schon früher abholen, entsprechend früher waren wir auch in der Hotelbar, wo wir den Abend in gemütlicher Runde ausklingen ließen.

Am Freitag hatten wir nur eine kurze Anfahrt zu den „Herrenhäuser Gärten“. Am Eingang erwarteten uns schon 2 Führer, die uns durch den sogenannten „Großen Garten“  führten und Interessantes erzählten. Die Führung endete an der historischen Grotte, die nach Plänen von Niki de Saint Phalle umgestaltet wurde und sehr sehenswert ist. Danach wurde natürlich auch der Museumsshop aufgesucht und das eine oder andere Souvenir erworben.

Dann bestiegen wir wieder den Bus und weiter ging`s nach Steinhude. Hier gab es zunächst für die „Nichtfischesser“ eine gute Odenwälder Wurst und für die Anderen dann „lecker Fischbrötchen“. Nach einem Rundgang durch den Ort bestiegen wir um 15,00 Uhr ein Schiff und erlebten eine schöne Rundfahrt über das Steinhuder Meer. Bei trockenem Wetter und im wesentlichen staufrei fuhren wir dann wieder zurück nach Hannover.

Am Schlusstag startete die Heimreise nach Frühstück und Kofferverladung  pünktlich um 09,00 Uhr.
Um 11,30 Uhr waren wir in Kassel, wo 2 ½  Stunden Zwischenstopp eingeplant war. Der Busfahrer fand glücklicherweise einen Parkplatz direkt im Zentrum und wir hatten Gelegenheit, die frei zugänglichen Objekte der Dokumenta anzusehen bzw. uns in einem der vielen Biergärten und Cafes zu stärken. Die Weiterfahrt war erstaunlicherweise völlig staufrei und wir waren um 17,00 Uhr wieder in Worms.

Die Theaterreise war wieder ein voller Erfolg. Alle Teilnehmer waren voll des Lobes und bedankten sich bei den Organisatoren und dem Busfahrer

 

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Die 45. Theaterreise fand statt vom
20. bis 24. Juni 2017

Die Bilder zeigen Aufnahmen aus der “historischen Grotte” in den Herrenhäuser Gärten und das Landesmuseum Niedersachsen, gesehen vom Turm des Rathauses Hannover

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